„Es ist mir eine große Freude, an diesem zukunftsorientierten und innovativen Forschungsprojekt, dem SFB1463, mitzuwirken. Das neue Teilprojekt A07, an dem ich beteiligt bin, untersucht die Auswirkungen von Mega-Offshore-Windparkstrukturen auf Fluidströmungen in der atmosphärischen Grenzschicht sowie im Ozean. Wir werden meteorologische und ozeanographische Phänomene betrachten, die für besonders große Windparkcluster auf Grund ihrer Dimension wichtig werden.
Im Rahmen dieses Teilprojekts werde ich numerische Strömungssimulationen mithilfe von modernsten turbulenzauflösenden Large-Eddy-Simulationen (LES) durchführen. Das Modell habe ich bereits im letzten Jahr im Rahmen meiner Masterarbeit im Fach Meteorologie angewendet. Dort untersuchte ich die Effekte von Bodenhindernissen, wie beispielsweise Gebäude und komplexes Terrain am Beispiel des Industriestandorts “Hamburger Hafen” auf Lasten und Energieertrag eines Windparks. Ich freue mich deshalb sehr, weiterhin im Bereich der Windenergieforschung tätig zu sein und meine meteorologischen Fachkenntnisse in dem SFB einzubringen.“ (Yasmin Ahlert)
Weitere Informationen: Institut für Meteorologie und Klimatologie
„Die zunehmende Größe von Windenergieanlagen erfordert ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Windenergieanlagen und der Atmosphäre. Insbesondere schwierige, kohärente atmosphärische Bedingungen können zu großen Belastungen der Anlagen führen.
Im Rahmen des SFB Teilprojekt A07 sollen diese besonderen atmosphärischen Bedingungen und ihre Wechselwirkung mit Windenergieanlagen erforscht werden. Dazu werden numerische Daten und Messungen in einem Offshore-Windpark sowie an einem Onshore-Standort verwendet. Sowohl LiDAR (Light detection and ranging) Messungen als auch SCADA Daten werden untersucht. Methoden zur Rekonstruktion von Windfeldern aus radialen Windgeschwindigkeiten mittels LiDAR Messungen werden weiterentwickelt und validiert, um diese anschließend zur Detektion von kohärenten atmosphärischen Strukturen einzusetzen.
Während meiner Masterarbeit habe ich mich mit synthetischen Daten und Messungen für die Bestimmung der Windressource beschäftigt und konnte anschließend erste Erfahrungen mit der LiDAR-Technologie und deren Messprinzipien sammeln. Der SFB 1463 - Phase 2 ermöglicht es mir nun, weiter in die Technologie einzutauchen und kohärente atmosphärischen Strukturen zu untersuchen.“ (Paul Meyer)
Weitere Informationen: Institut für Physik – Windenergiesysteme